Lexikon: Aussenwerbung


Aussenwerbung
Aussenwerbung gab es schon vor über 5000 Jahren auf Obelisken oder Hinkelsteinen Hieroglyphen als Wegweiser für Reisende; vor fast 2500 Jahren meisselten ägyptische Händler Verkaufsbotschaften in Stein und stellten sie an Straßen auf ! Weitere historische Formen der Außenwerbung sind Nasenschilder und die Plakatwerbung. Um 1855 plakatierte der Berliner Ernst Litfass erstmals Nachrichten an einen Säulenkörper und schuf damit eine Art "Zeitung für die Straße". Neben der bis heute bestehenden Litfasssäule haben sich seit den fünfziger Jahren vor allem Großflächenplakate etabliert. Bei modernen Varianten werden die Plakate in Vitrinen eingehängt und nachts hinterleuchtet (Backlit-Werbung). Die so genannten Mega-Lights bzw. City-Light´s-Poster sind teilweise mit einem Wechselmechanismus ausgestattet, der in einstellbaren Intervallen für Abwechslung sorgt. Diese Poster gibt es mit bis zu 20qm Großen Flächen. Es gibt für die unterschiedlichen Werbeträger unterschiedliche Formate. Bei Großflächenplakaten handelt es sich um das 18/1-Bogen-Format mit einer Größe von 3,56 m x 2,52 m. Auf Litfaßsäulen mit gemischter Werbung werden Plakate unterschiedlicher Größen plakatiert, in der Regel nicht kleiner als 1/1-Bogen-Format in der Größe von 59 x 84 cm. Was dem gänigen DIN-A1 Maß entspricht. Größere Plakate werden bis einem Bogenformat von 8/1 Bogen auch auf Litfasssäulen für den Anschlag geklebt. In den CLB (City-Light-Boards) werden nur 18/1-Bogen-Plakate ausgehängt, in den CLP (City-Light-Poster)-Vitrinen 4/1 Bogen. Man findet sie an Bus oder Straßenbahnstationen oder in Bahnhöfen.

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