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Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von bekannten Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem PC oder Apple in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserprinter, der für hohe Auflagenzahlen konzipiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster.
Anders als zum Beispiel beim Offsetdruckverfahren wird beim Digitaldruck keine feste Druckvorlage benötigt, so dass jeder Bogen anders bedruckt werden kann. Das auch als Direct Digital Printing (DDP) bezeichnete Verfahren ermöglichtpersonalisierte Drucke wie Rechnungen, Kreditkartenabrechnungen, Kontoauszüge oder auch gezielt auf den Empfänger abgestimmte Werbung. Außerdem können mehrseitige Dokumente ohne Wechsel der Druckform sofort in der richtigen Reihenfolge gedruckt werden, ein späteres Zusammentragen (Sortieren) entfällt.
Mittlerweile gibt es eine Reihe an unterschiedlichen Digitaldruckvarianten. Hierzu gehören die Tintenstrahldrucker die bis zu einer Arbeitsbreite von 500 cm in einer Bahnbreite drucken können. Diesen Bereich nennt man auf LFP (Lagre Format Printing) diese Drucker arbeiten mit Lösemitteltinten, EcoSol Tinten (ohne Lösemittel), Wasserbasierenden Tinten oder die neueste Generation von HP druckt mit Geruch und Umweltneutralen Latextinten.
Diese Form des Digitaldrucks hat mittlerweile einen sehr hohen Marktanteil erobert, gegenüber dem herkömmlichen Siebdruck. |